Wasser ist der größte Feind der Gebäudesubstanz – rund die Hälfte aller Bauschäden ist auf Feuchtigkeitseinwirkung zurückzuführen. Besonders gefährdet sind jene 1 % der Abdichtungsflächen, die Übergänge, Durchdringungen und Anschlussdetails betreffen – und hier vor allem Rohrdurchführungen. Dieser Fachartikel erklärt die Grundlagen der Bauwerksabdichtung nach ÖNORM B 3692, beschreibt typische Schadensmechanismen und zeigt, wie moderne Lösungen wie die HL800-Serie und HL804H heute sichere, normgerechte und planbare Lösungen bei der Abdichtung von Rohrdurchführungen ermöglichen. Damit am Ende nicht Chaos, sondern eine technisch saubere Symphonie entsteht.
Warum die Abdichtung über den Erfolg eines Bauwerks entscheidet
Wasser ist im Bauwesen allgegenwärtig – und gleichzeitig eine der häufigsten Ursachen für Bauschäden. Bis zu 50 % aller Mängel an Gebäuden lassen sich direkt oder indirekt auf Feuchtigkeit zurückführen (Quelle: derStandard Bauschadesbericht). Besonders heimtückisch ist dabei, dass Feuchtigkeit in vielen Fällen unbemerkt in die Konstruktion eindringt und erst viel später sichtbar wird.
Für Planer, Baumeister, Installateure und Bauherren heißt das: Die Abdichtung ist nicht bloß ein Detail am Rand, sondern ein zentraler Bestandteil des Gebäudeschutzes.
Am empfindlichsten sind jene Bereiche, an denen unterschiedliche Bauteile und Gewerke zusammentreffen – Anschlüsse, Übergänge, Fugen und insbesondere Rohrdurchführungen. Sie machen nur einen kleinen Teil der Abdichtungsfläche aus, verursachen aber einen Großteil der Schäden und verursachen damit auch die höchsten Sanierungskosten. Eine sorgfältige, systematische Detailplanung ist daher entscheidend, um Feuchtigkeit erst gar nicht in die Konstruktion gelangen zu lassen.
Welche Schäden entstehen – und warum?
Feuchtigkeitsschäden entstehen im Wesentlichen auf zwei Arten. Die eine ist der akute Wassereintritt – etwa durch Überflutung, Rückstau, Druckwasser oder einen Leitungsdefekt. Solche Schäden sind sofort sichtbar und vergleichsweise leicht zuzuordnen.
Deutlich tückischer ist der schleichende Feuchteeintritt. Kapillar wandernde Feuchtigkeit entlang von Rohrleitungen, durchfeuchtete Bodenaufbauten, Schimmel oder Korrosion entwickeln sich oft über lange Zeit unbemerkt und verursachen erhebliche Folgeschäden.
Wie stark ein Gebäude betroffen ist, hängt wesentlich von der Bauweise ab. Holz- und Leichtbaukonstruktionen reagieren besonders empfindlich, Ziegel transportiert Wasser kapillar weiter und auch Stahlbeton kann durch Korrosion der Bewehrung geschädigt werden. Selbst WU-Beton bleibt vor allem an Anschlüssen und Durchdringungen anfällig.
Kommt es zu einem Abdichtungsversagen, ist der Sanierungsaufwand meist groß: Bauteile müssen freigelegt, getrocknet und mehrere Gewerke neu hergestellt werden. Oft übersteigen die Kosten einer Sanierung jene einer sorgfältigen, frühzeitig geplanten Abdichtung bei weitem.
Darum gilt: Die beste Sanierung ist jene, die gar nicht erst notwendig wird.
Welche Bereiche eines Gebäudes müssen abgedichtet werden?
Ein Gebäude weist zahlreiche potenzielle Schwachstellen auf, an denen Wasser eindringen kann: der Übergang zwischen Bodenplatte und Wand, Kellerwände, Fundamente, horizontale und vertikale Anschlüsse, Terrassen, Dächer sowie alle Durchdringungen, insbesondere von Mediumrohren wie z.B. für den Kanal, Wasser, Strom oder diverse Kabel. Jede dieser Stellen stellt eine mögliche Eintrittsstelle für Feuchtigkeit dar, wenn sie nicht normgerecht geplant und ausgeführt wird.
Während die ÖNORM B 3691 Dachabdichtungen behandelt und die ÖNORM B 3407 Abdichtungen im Hochbau regelt, ist die ÖNORM B 3692 maßgeblich für jene Bauteile, die direkten Erdkontakt haben. Gerade dort, wo Gebäude und Erdreich zusammentreffen, sind die Feuchtebelastungen am höchsten und damit auch die Anforderungen an eine dauerhaft funktionierende Abdichtung.
ÖNORM B 3692: Die zentrale Norm für Abdichtungen erdberührter Bauteile
Die ÖNORM B 3692 definiert vier Lastfälle, die den maßgeblichen Wasser- und Feuchteeinfluss auf erdberührte Bauteile beschreiben. Die korrekte Lastfallbestimmung ist einer der wichtigsten Schritte in der Abdichtungsplanung, da sie bestimmt, welche Abdichtungssysteme, Materialstärken und Schichtaufbauten notwendig sind.
Welcher Lastfall für ein konkretes Bauvorhaben anzusetzen ist, hängt von dem Baugrund und der Bodenbeschaffenheit ab. Um diese Voraussetzungen eindeutig zu klären, wird der Baugrund im Zuge eines geotechnischen Gutachtens (Baugrundgutachtens) durch einen befugten Geotechniker bzw. Baugrundgutachter untersucht. Dabei werden die maßgeblichen Parameter wie Durchlässigkeit, Grundwasserverhältnisse und Setzungsverhalten gemäß den Anforderungen der ÖNORM B 1997 (Entwurf, Berechnung und Bemessung in der Geotechnik) ermittelt. Auf Basis dieser Ergebnisse legt der Planer den erforderlichen Abdichtungslastfall fest, der für die sichere und normgerechte Bauwerksabdichtung entscheidend ist. Zusätzlich können Gemeinden oder andere kommunale Behörden eigene Mindestanforderungen oder lokale Vorgaben festlegen, die bei der Planung und Ausführung ebenfalls zu berücksichtigen sind.
Lastfall 1 – Bodenfeuchte
Bodenfeuchte liegt vor, wenn im Erdreich nur kapillare Feuchtigkeit vorhanden ist und Wasser ohne Stau versickern kann. Voraussetzung ist ein ausreichend durchlässiger Boden oder eine funktionierende Drainage. In diesem Lastfall dienen die Abdichtungssysteme primär als Feuchtigkeitssperre. Zweilagige bituminöse Abdichtungen oder geeignete Kunststoffbahnen sind meist ausreichend. Die Anforderungen an die Druckstabilität sind vergleichsweise gering, dennoch müssen Anschlüsse, Sockelzonen und Durchdringungen fachgerecht ausgeführt werden.
Lastfall 2 – Nicht-drückendes Wasser
Nicht-drückendes Wasser entsteht, wenn Wasser an das Bauteil gelangt, jedoch kein hydrostatischer Druck aufgebaut wird – etwa in bindigen oder schlecht durchlässigen Böden, in denen Niederschlagswasser nur langsam versickern kann. Die Abdichtung muss robust ausgeführt sein und periodisch auftretende Feuchtigkeitsbelastungen sicher aufnehmen können. Übergänge und Durchdringungen sind besonders sorgfältig zu planen, da seitlich nachdrängende Feuchtigkeit hier bevorzugt eindringt.
Lastfall 3 – Drückendes Wasser
Von drückendem Wasser spricht man, wenn Wasser dauerhaft oder zeitweise hydrostatischen Druck auf die Abdichtung ausübt. Das ist etwa der Fall, wenn der höchstmögliche Grundwasserspiegel weniger als 50 cm unter der Abdichtungsebene liegt oder wenn sich aufstauendes Sickerwasser im Erdreich nicht abführen lässt. Abdichtungssysteme müssen in diesem Lastfall besonders druckstabil, mehrlagig und widerstandsfähig gegenüber Bewegungen an Übergängen sein.
Ob ein Bauwerk als „weiße Wanne“ aus wasserundurchlässigem Beton, als „schwarze Wanne“ oder als Kombination beider Systeme ausgeführt wird, hängt maßgeblich vom Lastfall ab. Selbst in WU-Konstruktionen sind zusätzliche Maßnahmen an Anschlussstellen und Durchdringungen erforderlich, da Beton allein keine lückenlose Abdichtung garantieren kann.
Lastfall 4 – Radon
Radon ist ein natürlich vorkommendes, unsichtbares, geruchloses und radioaktives Edelgas, das im Erdreich als Zerfallsprodukt von Uran und Radium entsteht. Durch Poren, Risse und Hohlräume kann es bis auf die Erdoberfläche aufsteigen. Für das Bauwerk selbst ist Radon unschädlich, jedoch kann es durch Undichtigkeiten wie Risse, Fugen und Rohrdurchführungen in erdberührten Teilen in das Gebäude eindringen und sich im Innenraum anreichern. Das Edelgas zerfällt zu radioaktiven Folgeprodukten, welche sich an Staub binden und beim Einatmen die Lunge schädigen. Radon stellt somit für Menschen eine ernsthafte Gefahr dar und gilt nach dem Rauchen als eine der wichtigsten Ursachen für Lungenkrebs. Zum Schutz der Bewohner muss das Eindringen mittels konvektionsdichter Abdichtung verhindert werden. Je nach Radonbelastung können laut ÖNORM S 5280 zusätzliche Maßnahmen und spezielle Abdichtungsmaterialien notwendig sein. Schon kleinste Undichtheiten können ausreichen, um Radon in Innenräume zu transportieren.
Radon tritt unabhängig vom Wasserlastfall auf und kann auch bei reiner Bodenfeuchte in ein Gebäude eindringen. Daher müssen Radonrisiko und Radonschutz immer getrennt von der Wahl der Abdichtung gegen Wasser beurteilt werden. Wichtig ist, dass eine Abdichtung gegen Wasser nicht automatisch vor Radon schützt, da dafür zusätzliche Anforderungen gelten.
Neuralgische Punkte der Abdichtung
Die ÖNORM B 3692 zeigt deutlich: Die meisten Feuchteschäden entstehen nicht auf den großen Abdichtungsflächen, sondern an den Details. Übergänge zwischen Bodenplatte und Wand, Ecken, Stufen, Hochzüge und insbesondere Rohrdurchführungen sind kritische Bereiche, da hier unterschiedliche Materialien, Bewegungen und Belastungen zusammentreffen.
Die kritischsten Punkte eines Abdichtungssystems sind jedoch die Rohrdurchführungen, da sie die Abdichtungsebene unterbrechen und gleichzeitig eine Schnittstelle zwischen mehreren Gewerken darstellen. Genau hier treffen Betonbauer, Abdichter und Installateur aufeinander – oft zeitlich versetzt, mit unterschiedlichen Arbeitsabläufen und Detailverantwortungen. Bewegungen des Rohres, Feuchtebelastungen und Druckbeanspruchungen müssen jedoch dauerhaft sicher aufgenommen werden. Improvisierte Lösungen führen häufig zu Schäden, da sie weder ausreichend druckstabil noch konvektionsdicht sind. Die Norm betont daher ausdrücklich die Notwendigkeit einer dauerhaft dichten Anbindung an die Abdichtung.
Rohrdurchführungen in den einzelnen Lastfällen
Je nach Lastfall unterscheiden sich die Anforderungen an Rohrdurchführungen erheblich. Grundsätzlich wird zwischen horizontalen Durchdringungen in Kelleraußenwänden und vertikalen Durchdringungen durch die Bodenplatte unterschieden.
1. Horizontale Rohrdurchführungen – Kelleraußenwand („schwarze Wanne“)
Horizontal verlegte Leitungen wie Abwasser-, Wasser- oder Energieleitungen müssen sicher in die Außenabdichtung eingebunden werden.
Bei horizontalen Rohrdurchführungen in erdberührten Wänden besteht ein hohes Risiko, dass über unzureichend eingedichtete Anschlüsse Wasser in das Gebäude eindringt. Herkömmliche, handwerklich vor Ort ausgeführte Lösungen hängen stark von der Sorgfalt der ausführenden Person ab und bieten keine reproduzierbare Qualität. Schon kleine Ausführungsfehler oder ungenaue Anschlüsse können dazu führen, dass Feuchtigkeit hinter die Abdichtung gelangt – mit langfristigen Schäden an Wand, Dämmung und Bauwerk.
Die HL800-Serie ist für diesen Anwendungsfall bestens geeignet und besitzt eine werksseitig aufgeschweißte Bitumenbahn für den normgerechten Anschluss an die Bauwerksabdichtung an Kelleraußenwänden.
Bodenfeuchte & nicht-drückendes Wasser:
HL800 kann ohne Einschränkungen eingesetzt werden. Die Dichtheit und Anschlussfähigkeit sind gewährleistet.
Drückendes Wasser:
Obwohl die HL800 Rohrabdichtung erfolgreich bis 0,6 bar (≈ 6 m Wassersäule) geprüft wurde und sich in der Praxis bewährt hat, weist sie derzeit keine vollständige Produktnormkonformität für Anwendungen mit drückendem Wasser auf, da etwa eine normdefinierte Flanschgeometrie (metallische Los-Festflanschkonstruktion) fehlt. Die HL800 Rohrabdichtung kann in solchen Situationen weiterhin eingesetzt werden, die Planung sollte jedoch – wie bei allen Abdichtungsdetails – die jeweiligen Normanforderungen sowie die objektspezifischen Randbedingungen berücksichtigen.
Radon:
Die Rohrabdichtung HL800 ist radondicht geprüft und für radonbelastete Standorte geeignet.
2. Vertikale Rohrdurchführungen – Bodenplatten / Innenbereich
Vertikale Durchdringungen sind besonders sensibel, da sie die horizontale Abdichtungsebene durchbrechen und Feuchtigkeit kapillar entlang des Rohres transportieren können.
Traditionell werden vertikale Rohrdurchführungen durch Fundamentplatten mit KMB oder Flüssigkunststoffen eingedichtet (siehe Abbildung). Dieses Vorgehen ist jedoch weder systemisch noch planbar, da jedes Detail individuell auf der Baustelle entsteht und stark von der handwerklichen Ausführung abhängt. Zudem wäre für eine fachgerechte Abdichtung ein Hochzug der Dichtmasse am Rohr erforderlich – ein aufwendiger Schritt, der in der Praxis selten korrekt umgesetzt werden kann, insbesondere wenn der Bodenaufbau zu gering ist.
Erschwerend kommt hinzu, dass Rohrmuffen häufig bündig mit der Betonplatte einbetoniert werden und die Installation der Rohrleitung erst später erfolgt. Dadurch entsteht eine gewerkeübergreifende Lücke zwischen Betonage, Abdichtung und Rohinstallation, die ein klassisches Risiko für Undichtheiten und spätere Feuchteschäden darstellt.
Die HL804H Rohrabdichtung wurde speziell für diesen Anwendungsfall entwickelt und kombiniert eine TPE-Lippendichtung mit einer Bitumenmanschette für den sicheren Anschluss.
Bodenfeuchte & nicht-drückendes Wasser:
Die Rohrabdichtung HL804H erweist sich als bevorzugte Lösung für Bodenfeuchtigkeit und nicht drückendes Wasser. Sie ist sofort dicht und erfüllt zusätzlich die Anforderungen für die Wasserbeanspruchungsklassen bei Geschossdecken W4/W5.
Darüber hinaus überzeugt HL804H durch seine geringe Bauhöhe, wodurch die Leitung direkt mit einem Bogen aus der Rohrmuffe herausgeführt werden kann. Das erlaubt eine unmittelbare Richtungsänderung der Rohrführung, ohne aufwändige Aufbauhöhen oder nachträgliche Anpassungen.
Die HL804H Rohrabdichtung ist für diverse Anwendungsfälle geeignet und kann sowohl bei einer mit der Betondecke bündigen Muffe als auch bei einem herausragenden Spitzende installiert werden.
Kurz gesagt bietet die HL804H Rohrabdichtung ein standardisiertes, klar planbares und sofort einsatzbereites System für senkrechte Rohrdurchführungen mit definierten Einbaubedingungen, gleichbleibend hoher Qualität und besonders kompakter Bauhöhe. Die HL800-Serie ist grundsätzlich ebenfalls geeignet und für höhere Wasserdrücke geeignet, unterscheidet sich jedoch in der Bauhöhe.
Drückendes Wasser:
Bei drückendem Wasser sind die Anforderungen an die Abdichtung naturgemäß hoch. Ein Lastfall, der bei vertikalen Rohrdurchdringungen in Bodenplatten zwar selten auftritt, im Bedarfsfall jedoch eine sorgfältige, objektspezifische Planung erfordert. Für diese speziellen Situationen liegen für HL804H und die HL800-Serie keine eigenen Prüfungen im Lastfall „drückendes Wasser“ vor. Obwohl auch hier gilt, dass die HL800-Serie bis auf 6 m Wassersäule geprüft ist und sich deshalb in der Praxis bewährt hat, sollte die Ausführung in Abstimmung mit dem Gesamt-Abdichtungskonzept erfolgen, um eine dauerhaft sichere Lösung zu gewährleisten.
Radon:
HL800 und HL804H sind radondicht geprüft und können für diesen Lastfall auch bei vertikalen Rohrdurchführungen eingesetzt werden. Ein zusätzlicher Vorteil des HL804H liegt in seiner besonders geringen Bauhöhe, die den Einbau auch bei niedrigen Bodenaufbauten ermöglicht und damit mehr Flexibilität in der Planung bietet.
Zusatzlösung HL801
HL801 ergänzt das HL800-System und ermöglicht die Mehrfachdurchführung mehrerer Leitungen durch einen gemeinsamen Wanddurchbruch. Er kommt überall dort zum Einsatz, wo Strom-, Daten-, Heizungs- oder Wärmepumpenleitungen gebündelt geführt werden sollen. Dank integrierter Sollbruchstellen und passender Verschraubungen können die Öffnungen flexibel an die benötigten Leitungsdurchmesser angepasst werden.
Zusätzlich steht auf www.hl.at ein praktischer Kalkulator für Mehrfachrohrdurchführungen zur Verfügung. Dieser unterstützt bei der Auswahl der passenden Artikelnummern und hilft dabei, die richtige Kombination entsprechend der individuellen Rohrdurchmesser schnell und zuverlässig zu ermitteln.
Tabelle 1: Lastfälle und geeignete Lösungen von HL
Bauteil / Einbaulage | Lastfall | Geeignete Produkte | Hinweis |
Kelleraußenwand horizontales Rohr (schwarze Wanne) | Bodenfeuchte & nicht drückendes Wasser | HL800-Serie, HL801 | uneingeschränkt einsetzbar |
Drückendes Wasser | HL800-Serie, HL801 | geprüft, jedoch ohne Los-/Festflanschkonstruktion gemäß Norm | |
Radon | HL800-Serie, HL801 | Geprüft und zertifiziert | |
Bodenplatte vertikales Rohr (Innenbereich) | Bodenfeuchte & nicht drückendes Wasser | HL804H, HL800-Serie, HL801 | HL804H empfohlen da geringe Bauhöhe |
Drückendes Wasser | HL800-Serie, HL801 | geprüft, aber keine normgeregelte Produktnorm | |
Radon | HL804H, HL800-Serie, HL801 | Geprüft und zertifiziert |
Fazit
Die Abdichtung eines Gebäudes entscheidet wesentlich über seine Nutzungsdauer und Betriebssicherheit. Fehler in der Abdichtung sind nicht nur kostspielig, sondern können langfristig die gesamte Gebäudestruktur gefährden. Besonders Rohrdurchführungen erfordern eine sorgfältige Planung, da sie die empfindlichsten Details der Abdichtung darstellen.
Die ÖNORM B 3692 gibt klare Vorgaben zu Planung und Ausführung – abhängig vom jeweiligen Lastfall. Mit den Rohrdurchführungen HL800, HL801 und HL804H bietet HL Hutterer & Lechner robuste, normgerechte und praxiserprobte Lösungen für horizontale und vertikale Durchdringungen. Wer diese Systeme richtig einsetzt, reduziert das Risiko von Feuchteschäden nachhaltig und sorgt für eine dauerhaft sichere Gebäudehülle.
Quellen:
- DerStandard Bauschadensbericht (siehe oben)
- Austrian Standards ÖNORM B 3692
- Austrian Standards ÖNORM B 1997
- Synthesa Kellerfibel